5 alltägliche Fehler, die deine Katze auf Abstand bringen (und was du stattdessen tun solltest)
Von erzwungenen Umarmungen bis zu starken Düften: Diese Gewohnheiten schaden dem Vertrauen. So fühlt sich deine Katze sicherer.

Du kannst deine Katze von ganzem Herzen lieben und sie trotzdem versehentlich unsicher fühlen lassen. Das Tückische ist, dass einige „liebevolle“ menschliche Gewohnheiten in der Katzenwelt als Gefahr ankommen können. Wenn deine Katze wegläuft, sobald du dich näherst, oder plötzlich launisch wirkt, sind diese fünf alltäglichen Fehler oft der Grund.
1) Umarmungen als Zuneigung behandeln (wenn sich deine Katze gefangen fühlt)
Für Menschen ist eine Umarmung tröstlich. Für viele Katzen fühlt es sich, fest gehalten zu werden, an, als würden sie die Kontrolle über ihren Körper verlieren – und das kann denselben Panikmodus auslösen, den sie hätten, wenn ein Raubtier sie packt.
Wenn du schon einmal bemerkt hast, dass der Schwanz deiner Katze schlägt, die Ohren anliegen oder der Körper steif wird, während du sie hältst, dann ist sie nicht „gemein“. Ihr Überlebensinstinkt sucht einfach einen Ausweg.
Mach stattdessen das hier:
- Lass deine Katze entscheiden, wann der Kontakt beginnt und endet.
- Biete eine Hand für ein kurzes Streicheln an der Wange an, statt sie hochzuheben.
- Wenn du sie doch auf den Arm nimmst, halte es kurz und stütze ihren Körper gut, damit sie sich sicher und nicht festgehalten fühlt.
Eine Katze, die weiß, dass sie jederzeit gehen kann, ist oft genau die Katze, die bleibt.
2) Starren (und die katzenfreundliche Art, Blickkontakt zu nutzen)
Unter Menschen kann Blickkontakt Aufmerksamkeit und Fürsorge bedeuten. In der Katzenwelt kann ein fixer Blick wie eine Herausforderung oder Bedrohung wirken. Dieser intensive, unblinzelnde Blick kann den „Kampf-oder-Flucht“-Modus deiner Katze sehr schnell aktivieren.
Mach stattdessen das hier: Probiere das langsame Blinzeln. Entspanne deine Augen und schließe sie für einen Moment langsam, dann öffne sie wieder. Das ist eine der klarsten Möglichkeiten, Ruhe und Vertrauen in einer Sprache zu vermitteln, die deine Katze versteht. Viele Katzen blinzeln langsam zurück, und wenn sie das tun, hattet ihr gerade ein kleines, ehrliches Gespräch.



