6 subtile Anzeichen dafür, dass deine Katze dich wirklich liebt (die die meisten falsch deuten)
Von langsamen Blinzeln bis zum „Kneten“: Diese 6 Verhaltensweisen zeigen, wann deine Katze dir wirklich vertraut und dich liebt.

Katzen zeigen Zuneigung normalerweise nicht mit großen, dramatischen Gesten – die meisten ihrer „Ich liebe dich“-Momente sind leise und leicht zu übersehen. Das Lustige daran: Du siehst sie vielleicht jeden Tag und hältst sie einfach für zufällige Angewohnheiten.
Im Folgenden findest du sechs Verhaltensweisen, die typischerweise auftreten, wenn eine Katze dir wirklich vertraut und sich bei dir wohlfühlt.
1) Das langsame Blinzeln: das ruhige „Ich vertraue dir“ deiner Katze
Wenn du schon einmal bemerkt hast, dass deine Katze dich vom Sofa oder von der anderen Seite des Raums aus anstarrt und dann die Augen in einem langen, gemächlichen Blinzeln schließt, hast du eines der süßesten Signale in der Katzensprache gesehen.
Das Schließen der Augen – selbst nur kurz – macht verletzlich. Deine Katze sagt im Grunde: „Ich fühle mich bei dir sicher genug, um meine Wachsamkeit loszulassen.“ Viele Katzen heben sich das für die Menschen auf, denen sie am nächsten stehen, und tun es eher bei vertrauten Menschen als bei Fremden.
Möchtest du darauf reagieren? Versuche, langsam und sanft zurückzublinzeln. Halte es weich und entspannt, nicht intensiv.
2) Bauch nach oben in deiner Nähe (ohne um Bauchkraulen zu bitten)
Wenn sich eine Katze auf den Rücken wirft und den Bauch zeigt, kann das wie eine Einladung zum Streicheln wirken. Dann greifst du hin und – ups – deine Hand wird gepackt oder leicht mit den Hinterpfoten angestupst, und es fühlt sich an wie eine gemischte Botschaft.
Meistens ist das kein Trick. Der Bauch deiner Katze ist eine empfindliche, schützenswerte Zone, in der wichtige Organe ungeschützt liegen. Sich in deiner Nähe auf den Rücken zu rollen bedeutet oft: „Ich fühle mich hier wohl. Ich fühle mich sicher, wenn du in der Nähe bist.“
Manche Katzen mögen Bauchkraulen, viele aber nicht. Wenn deine Katze den Bauch zeigt und entspannt bleibt, nimm es zuerst als Vertrauenssignal – und nur dann als Einladung zum Streicheln, wenn sie es eindeutig genießt.
3) „Geschenke“ neben deinem Bett oder an der Tür
Ein Spielzeug neben dem Kopfkissen, ein vom Balkon hereingeschleppter Blatt oder (leider) ein toter Käfer im Flur können verwirrend – und ein bisschen eklig – sein.



