Wie Sie Ihren Hund zu Hause allein lassen, ohne Trennungsangst auszulösen
Nutzen Sie diese 9 einfachen Routinen, um Ihren Hund ruhig, beschäftigt und sicher zu halten, wenn Sie das Haus verlassen.

Das Verlassen des Hauses ist für Sie nichts Besonderes: Schlüssel, Schuhe, raus zur Tür. Für Ihren Hund kann sich dieselbe Routine jedoch wie eine Alarmsirene anfühlen – besonders, wenn er schon einmal mit Trennungsangst zu kämpfen hatte.
Die gute Nachricht: Mit ein paar kleinen Veränderungen können Sie die Zeit allein ganz normal (sogar gemütlich) wirken lassen und Ihrem Hund beibringen: Sie gehen, und Sie kommen immer wieder zurück.
Beginnen Sie mit einem ruhigen Abschied (Ihr Hund übernimmt Ihre Energie)
Wenn Sie sich schon einmal für einen langen, emotionalen Abschied heruntergebeugt haben, wollten Sie freundlich sein. Doch für viele Hunde macht ein dramatischer Abschied Ihr Weggehen zu einem großen, beängstigenden Ereignis.
Versuchen Sie, das Gehen absichtlich langweilig zu machen. Sprechen Sie ruhig, bleiben Sie in Ihrer Körpersprache entspannt und halten Sie die Routine kurz. Ein lockeres „Bis später“ und ein ruhiger Gang zur Tür helfen Ihrem Hund, Ihr Weggehen als gewöhnlich und nicht als alarmierend einzuordnen.
Das ist besonders wichtig bei Hunden, die von Natur aus anhänglich oder sensibel sind – denken Sie an viele Tierschutzhunde oder an Rassen, die sich stark an ihre Menschen binden.
Machen Sie Ihren Hund vor dem Gehen müde (schon 15 Minuten helfen)
Ein Hund mit überschüssiger Energie neigt eher dazu, auf und ab zu laufen, zu bellen, zu kauen oder in Stress zu geraten. Ein angenehm müder Hund schläft während Ihrer Abwesenheit viel eher.
Planen Sie vor dem Gehen 15–20 Minuten gezielte Aktivität ein:
- Einen zügigen Spaziergang
- Zerrspiele im Wohnzimmer
- Eine kurze Apportier-Runde
- Kurze Trainingseinheiten mit besonders leckeren Belohnungen
Den meisten Tierhaltern ist nicht bewusst, wie weit schon ein kleiner Schub an geistiger und körperlicher Auslastung reicht. Bei energiegeladenen Rassen (Huskys, Deutsche Schäferhunde, Jack Russell und viele Mischlinge) kann das den Unterschied zwischen einem friedlichen Zuhause und einem zerfetzten Kissen ausmachen.



